PACTA SUNT SERVANDA

„Pacta …“ – was?? 😲 Pacta sunt servanda heißt, das geschlossene Verträge einzuhalten sind. Doch was muss eigentlich mindestens in einem Ausbildungsvertrag drinstehen? Der Mindestinhalt eines Ausbildungsvertrages ist in § 11 des Berufsbildungsgesetzes (kurz: BBiG) verbindlich vom Gesetzgeber geregelt worden. Danach muss ein Ausbildungsvertrag folgenden Inhalt aufweisen:

• Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll,

• Beginn und Dauer der Berufsausbildung (Ausbildungszeit),

• Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte,

• Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit,

• Dauer der Probezeit (mind. einen Monat – max. vier Monate),

• Zahlung und Höhe der Vergütung (Ausbildungsvergütung),

• Dauer des Urlaubs (Urlaubsanspruch),

• Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann (Kündigungsgründe),

• ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind (wenn es solche im Unternehmen gibt),

• die Form des Ausbildungsnachweises (schriftlich oder elektronisch).

Was natürlich auch nicht fehlen darf, sind die Namen und Anschriften der Vertragspartner (Ausbildungsbetrieb + Auszubildende/r) sowie die Unterschriften der Beteiligten. Sollte jemand von Euch noch nicht volljährig sein, müssen die gesetzlichen Vertreter/innen (meistens sind das die Eltern) unterschreiben.

Wir freuen uns auf unseren nächsten „Blog oft he week“! 😎 Bis dahin!