„Ich fahre gerne“ Ausbildung zum Berufskraftfahrer

bei dem Entsorgungsunternehmen Nehlsen

Pascal Rippert hat seine Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei der Firma Nehlsen
erfolgreich abgeschlossen und arbeitet jetzt fest in dem Unternehmen – und der Job
macht ihm richtig Spaß. „Die verschiedenen Fahrzeugtypen, die Aufgaben, die man
unterwegs eigenständig planen muss – das sind Herausforderungen, auf die man am
Ende des Tages richtig stolz sein kann“, sagt er.

Nehlsen Berufskraftfahrer

Durch einen Zeitungsartikel ist er auf die Möglichkeiten zur Ausbildung bei dem Entsorgungsbetrieb,
der in Norddeutschland über mehrere Standorte verfügt, aufmerksam geworden. „Ich fahre gerne
und habe ein eigenes Motorrad. Was gibt es Besseres, als wenn man sein Hobby zum Beruf macht?“
Rippert hat am Standort Bremen gelernt, an dem es derzeit 16 Berufskraftfahrer in der Ausbildung gibt.
„Jedes Jahr zum 01. August stellen wir um die zehn neue Auszubildende ein“, erläutert Andreas Preen,
Betriebsleiter Logistik in Bremen. „Insgesamt haben wir in der Hansestadt etwa 370 gewerbliche Mitarbeiter.

Unsere Auszubildenden sind uns wichtig. Und wenn man Engagement zeigt und seine Sache gut macht,
bestehen sehr gute Übernahmechancen. Das ist unser Ziel.“ Obwohl die Branche eine klassische Männer-
domäne ist, werden weibliche Auszubildende gern eingestellt. „Die Frauen machen es den Männern gleich“,
sagt Ausbildungsleiter Preen.

Während der Ausbildung machen die Lehrlinge schnell praktische Erfahrungen. Schon früh geht es um die
Fahrerlaubnis für Lkws – den entsprechenden Führerschein haben die Azubis nach einem dreiviertel Jahr in
der Tasche. Auch Qualifikationen wie im Bereich Gefahrguthandling oder den Gabelstaplerschein sieht die
Ausbildung vor. „Wir haben hier einen interessanten Fuhrpark mit großer Bandbreite von Sattelzügen über
Saugwagen und Spülwagen zu anderen Sonderfahrzeugen. Unsere Auszubildenden lernen alle Fahrzeuge
kennen“, erläutert Preen.

Die angehenden Berufskraftfahrer durchlaufen in ihrer Ausbildungszeit auch die anderen Abteilungen der Firma.
Denn es gehöre zum Verständnis einfach dazu, dass man auch die Abläufe in der Werkstatt oder in der Disposition
kenne. Nach einem internen Rotationsprinzip besuchen die Lehrlinge zudem die anderen Standorte des Ent-
sorgungsunternehmens. Und alle drei Wochen geht es zur Berufsschule nach Bremerhaven: Zwei Wochen Betrieb,
eine Woche Berufsschule – so lautet der Takt. Es erfolgt eine angemessene Ausbildungsvergütung, für die Fahrtkosten
gibt es sogar eine Kostenbeteiligung.

„Wir unterstützen die jungen Leute auch, wenn es mal nicht so läuft mit den schulischen Leistungen“, sagt Betriebsleiter
Preen. Für die Azubis, die tagsüber auf dem Wagen sitzen, gibt es bei Nehlsen neben dem Ausbilder einen zusätzlichen
Ansprechpartner, der hilft, wenn es zum Beispiel in der Berufsschule einmal nicht so gut läuft.

Des Weiteren gibt es ein Angebot für monatliche Treffen, die dem Austausch über Berufsalltag und Berufsschule dienen.
Offenheit und Respekt, Fördermöglichkeiten und das gute Miteinander im Betrieb stehen im Mittelpunkt dieser Initiative.

Der Arbeitsalltag sei abwechslungsreich, sagt Lehrling Rippert: „Man trifft so viele Leute – Kollegen und Kunden – und hat
interessante Aufgaben und Planungen.“ Habe man morgens die Route in der Disposition bekommen, sei man auf dem Fahrzeug
sein eigener Herr. „Wir machen offene Disposition, denn wie der Verkehr läuft kann man ja nicht voraussagen“, erläutert Preen.

Weitere Informationen unter generation.nehlsen.com.
Dort gibt es ein Video zum Berufskraftfahrer und Informationen zu allen Ausbildungsberufen der Firma.